Das Sente-Modell
Fünf Prinzipien
guter Führung.
Sente heißt Vorhand: Wer sie hat, trifft die Entscheidungen, die andere zu Antworten zwingen — wer sie verliert, reagiert nur noch. Fünf Prinzipien des Sente-Modells helfen, die Initiative zu behalten. Sie bilden den Kern meiner Arbeit als Berater, Coach und Trainer — in der Organisation, im Einzelgespräch und im Workshop.
- Prinzip 1
Genau positionierenKlar entscheiden, wo Sie gewinnen wollen — und wo nicht. Kein „alles für alle“, sondern ein solider Footprint in den Kernfeldern. Langfristige Wirkung schlägt schnellen Gewinn.
- Prinzip 2
Führen mit EinflussStatt jeden Schritt zu kontrollieren: Strukturen, Ziele und Entscheidungsräume schaffen, in denen Teams eigenständig handeln. Leitplanken statt Mikromanagement.
- Prinzip 3
Das richtige Timing erkennenBewusst wählen, wann investiert, skaliert oder gestoppt wird. „Nein“ ist eine strategische Antwort, wenn der Zeitpunkt nicht stimmt. Klare Prioritäten statt maximaler Druck.
- Prinzip 4
Durch Koexistenz gewinnenNicht jeder Wettbewerber muss zerstört werden. Ökosysteme, Partnerschaften, Allianzen: Konflikte klug begrenzen statt sie frontal zu führen.
- Prinzip 5
Flexibel bleibenLaufende Themen stoppen oder verkleinern dürfen, um Ressourcen dorthin zu verlagern, wo sie tragen. Kurzfristig loslassen, um langfristig zu gewinnen.
In Workshops und Team-Events werden diese Prinzipien nicht nur erklärt, sondern durch jedem Teilnehmer selbst erlebt — beispielhaft am Brett des Strategiespiels Go, das in Ostasien seit Jahrhunderten genau dafür eingesetzt wird.